20.05.2005
Quellenangabe: ABZ 2/2005
Translation Management
TANNER übersetzt Bedarf in Lösungen
Ein Blick in die Bilanz von Unternehmen, die auf technische Dokumentation in mehreren Sprachen angewiesen sind, macht bewusst: Jedes Wort, das nicht neu übersetzt, jeder Satz, der dem Übersetzer nicht zur Kontrolle vorgelegt werden muss, und jeder eingesparte Tag im Erstellungsprozess haben zählbare Folgen. „TANNER Translation Management (TTM)“ überführt exakt diesen Bedarf in eine effiziente Lösung.
So konnte Siemens Medical Solutions seine Kosten nach Einführung von TTM um nachweislich über zwei Millionen Euro jährlich senken. Kein Wunder also, dass Auswahl und Einsatz dieser Lösungen heute strategische Bedeutung haben. Es ist nicht zuletzt das stetig steigende Übersetzungsvolumen bei gleichzeitig wachsendem Termindruck, was den Bereich Übersetzung immer mehr zu einem betriebswirtschaftlich relevanten Faktor macht. Mit einer Ersparnis in dieser Größenordnung liegt die Siemens-Sparte allerdings an der Spitze des erreichbaren Potenzials. Möglich wird dies im Wesentlichen, weil die maßgeschneiderte TANNER-Lösung zwei zentrale Funktionalitäten besitzt, welche sie von gängigen Produkten auf dem Markt unterscheidet.
Optimierte Vermeidung von Redundanzen
Gemeinsames Ziel aller Lösungsansätze ist es, die Menge an neu zu übersetzendem Text so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu unterziehen die meisten Systeme das Ausgangsdokument im Redaktionssystem und unter Einsatz so genannter Translation Memories automatisch einem stufenweisen Abgleich. Die Software filtert dabei all jene Textbausteine heraus, die in der Vergangenheit bereits vollständig übersetzt wurden und ordnet diesen ihr gespeichertes Gegenstück in der Zielsprache zu. Dem Übersetzer werden die Satzpaare anschließend nur noch zur Bestätigung vorgelegt. Damit reduziert sich der Aufwand zwar erheblich, dennoch fallen auch für diesen Prozess Kosten an. Nicht so beim TANNER Translation Management. Hier werden diese „100 Percent Matches“ für die weitere Bearbeitung komplett gesperrt, dem Übersetzer somit gar nicht erst zugespielt und verursachen damit keine weiteren Kosten. Ein anderer Fall tritt ein, wenn das System geringfügige Abweichungen zum Ursprungsdokument identifiziert. Gängige Lösungen markieren solche Bausteine zwar als so genannte Fuzzy Matches. Anschließend steuern sie diese – in der Regel sind es ganze Absätze oder Unterkapitel der technischen Dokumentation – aber komplett in den Übersetzungsprozess ein. Mit fatalen Folgen: Schon ein einziges geändertes Wort in einem Informationsbaustein genügt, dass der Übersetzer den gesamten markierten Abschnitt zu bearbeiten hat. Nicht selten muss er diesen anschließend mit 50 Prozent vom normalen Übersetzungshonorar berechnen. Die TANNER-Lösung geht auch hier neue Wege. Ihre Technologie erlaubt nicht nur die Unterteilung eines Textes in mehr oder weniger große Abschnitte, sondern die semantische Zerlegung in kleinste Sinneinheiten. Bei minimalen Textänderungen erhält der Übersetzer damit nur noch die tatsächlich überarbeiteten Sinneinheiten. Sind diese übersetzt, werden sie direkt an richtiger Stelle in das Zieldokument eingefügt und für spätere Verwendung in ihrem Kontext gespeichert.

Workflow beim TANNER Translation Management
AD Ausgangsdokument
AD´ geändertes Ausgangsdokument
ZD Zieldokument
ZD´ angepasstes Zieldokument
MD multilinguales Dokument
TTM reduziert Projektlaufzeiten durch paralleles Erfassen und Übersetzen
Potenziale zur Effizienzsteigerung nutzt das TTM auch, wenn es um den Erstellungsprozess der Übersetzung geht. Ohne komplette Anleitung geht heute keine Maschine und kein Gerät mehr zum Kunden. Da die Erstellung technischer Dokumentationen und ihrer Übersetzung häufig erst gegen Ende der gesamten Projektlaufzeit starten kann, spielt der Zeitfaktor eine zentrale Rolle. Die TANNER-Lösung erlaubt es daher, noch während der redaktionellen Arbeiten in der Ausgangssprache parallel bereits den Übersetzungsprozess in die Zielsprachen einzuleiten. Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen werden unproblematisch nachgereicht und automatisch in das Zieldokument integriert. Somit arbeiten technischer Redakteur und Übersetzer bei Bedarf zeitgleich an ein und demselben Dokument. Freie Kapazitäten können zielbewusst genutzt und Durchlaufzeiten drastisch gesenkt werden.
Das TANNER Translation Management ist eine Software-basierte Lösung, die individuell in das jeweilige Kundenumfeld integriert wird. Sie ist kompatibel mit allen Redaktionssystemen, die auf Modularisierung und Wiederverwendung von SGML-/XML-Informationen setzen.
Quellenangabe: ABZ 2/2005
Translation Management
TANNER übersetzt Bedarf in Lösungen
Ein Blick in die Bilanz von Unternehmen, die auf technische Dokumentation in mehreren Sprachen angewiesen sind, macht bewusst: Jedes Wort, das nicht neu übersetzt, jeder Satz, der dem Übersetzer nicht zur Kontrolle vorgelegt werden muss, und jeder eingesparte Tag im Erstellungsprozess haben zählbare Folgen. „TANNER Translation Management (TTM)“ überführt exakt diesen Bedarf in eine effiziente Lösung.
So konnte Siemens Medical Solutions seine Kosten nach Einführung von TTM um nachweislich über zwei Millionen Euro jährlich senken. Kein Wunder also, dass Auswahl und Einsatz dieser Lösungen heute strategische Bedeutung haben. Es ist nicht zuletzt das stetig steigende Übersetzungsvolumen bei gleichzeitig wachsendem Termindruck, was den Bereich Übersetzung immer mehr zu einem betriebswirtschaftlich relevanten Faktor macht. Mit einer Ersparnis in dieser Größenordnung liegt die Siemens-Sparte allerdings an der Spitze des erreichbaren Potenzials. Möglich wird dies im Wesentlichen, weil die maßgeschneiderte TANNER-Lösung zwei zentrale Funktionalitäten besitzt, welche sie von gängigen Produkten auf dem Markt unterscheidet.
Optimierte Vermeidung von Redundanzen
Gemeinsames Ziel aller Lösungsansätze ist es, die Menge an neu zu übersetzendem Text so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu unterziehen die meisten Systeme das Ausgangsdokument im Redaktionssystem und unter Einsatz so genannter Translation Memories automatisch einem stufenweisen Abgleich. Die Software filtert dabei all jene Textbausteine heraus, die in der Vergangenheit bereits vollständig übersetzt wurden und ordnet diesen ihr gespeichertes Gegenstück in der Zielsprache zu. Dem Übersetzer werden die Satzpaare anschließend nur noch zur Bestätigung vorgelegt. Damit reduziert sich der Aufwand zwar erheblich, dennoch fallen auch für diesen Prozess Kosten an. Nicht so beim TANNER Translation Management. Hier werden diese „100 Percent Matches“ für die weitere Bearbeitung komplett gesperrt, dem Übersetzer somit gar nicht erst zugespielt und verursachen damit keine weiteren Kosten. Ein anderer Fall tritt ein, wenn das System geringfügige Abweichungen zum Ursprungsdokument identifiziert. Gängige Lösungen markieren solche Bausteine zwar als so genannte Fuzzy Matches. Anschließend steuern sie diese – in der Regel sind es ganze Absätze oder Unterkapitel der technischen Dokumentation – aber komplett in den Übersetzungsprozess ein. Mit fatalen Folgen: Schon ein einziges geändertes Wort in einem Informationsbaustein genügt, dass der Übersetzer den gesamten markierten Abschnitt zu bearbeiten hat. Nicht selten muss er diesen anschließend mit 50 Prozent vom normalen Übersetzungshonorar berechnen. Die TANNER-Lösung geht auch hier neue Wege. Ihre Technologie erlaubt nicht nur die Unterteilung eines Textes in mehr oder weniger große Abschnitte, sondern die semantische Zerlegung in kleinste Sinneinheiten. Bei minimalen Textänderungen erhält der Übersetzer damit nur noch die tatsächlich überarbeiteten Sinneinheiten. Sind diese übersetzt, werden sie direkt an richtiger Stelle in das Zieldokument eingefügt und für spätere Verwendung in ihrem Kontext gespeichert.

Workflow beim TANNER Translation Management
AD Ausgangsdokument
AD´ geändertes Ausgangsdokument
ZD Zieldokument
ZD´ angepasstes Zieldokument
MD multilinguales Dokument
TTM reduziert Projektlaufzeiten durch paralleles Erfassen und Übersetzen
Potenziale zur Effizienzsteigerung nutzt das TTM auch, wenn es um den Erstellungsprozess der Übersetzung geht. Ohne komplette Anleitung geht heute keine Maschine und kein Gerät mehr zum Kunden. Da die Erstellung technischer Dokumentationen und ihrer Übersetzung häufig erst gegen Ende der gesamten Projektlaufzeit starten kann, spielt der Zeitfaktor eine zentrale Rolle. Die TANNER-Lösung erlaubt es daher, noch während der redaktionellen Arbeiten in der Ausgangssprache parallel bereits den Übersetzungsprozess in die Zielsprachen einzuleiten. Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen werden unproblematisch nachgereicht und automatisch in das Zieldokument integriert. Somit arbeiten technischer Redakteur und Übersetzer bei Bedarf zeitgleich an ein und demselben Dokument. Freie Kapazitäten können zielbewusst genutzt und Durchlaufzeiten drastisch gesenkt werden.
Das TANNER Translation Management ist eine Software-basierte Lösung, die individuell in das jeweilige Kundenumfeld integriert wird. Sie ist kompatibel mit allen Redaktionssystemen, die auf Modularisierung und Wiederverwendung von SGML-/XML-Informationen setzen.

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