24.04.2012
Quellentextangabe ABZ 02/2012

Verleihung der "INKAs 2011"

Es war wieder ein stimmungsvoller, feierlicher und spannender Abend: Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstags wurden traditionell die "INKAs" für die besten Print- und Online-Kataloge im deutschsprachigen B2B-Marketing verliehen.

Print-Kataloge: diesmal nur zwei zweite Plätze vergeben
Den gedruckten, klassischen Katalogen sei deutlich anzumerken, dass ihnen durch den immer besser werdenden elektronischen Unterbau mehr und mehr eine haptischere, didaktische, geradezu sinnliche Rolle zukomme, erklärte Jury-Sprecher Jean-Claude Parent. "Hinzu kommt, dass die Print-Kataloge von den Learnings aus dem Onlinebereich profitieren, was ihre Rolle im Geschäftsprozess deutlich aufwertet."

Die eingereichten Arbeiten beeindruckten die Jury einerseits durch Exzellenz, andererseits zeigten die Kataloge aus ihrer Sicht auch Schwächen. Parent: "Die meisten taten zu wenig für die Marke, für die weichen Faktoren in der Kundenbindung. Wir stellten in diesem Bereich – bei aller Perfektion in der Ausführung – eine gewisse Stagnation fest. Es hat sich hier in den vergangenen zwei Jahren nicht viel bewegt." Aus diesem Grund entschied sich die Jury, in diesem Jahr keinen ersten Platz für Print-Kataloge zu vergeben.

Online-Kataloge: enorme Fortschritte gemacht
Wurde bei der letzten Auflage von "INKA" kein erster Platz für die Kategorie "Online" vergeben, konstatierte die Jury hier enorme Fortschritte.

Aus ihrer Sicht haben die Unternehmen hier gut gearbeitet, offensichtlich ordentlich investiert und sich für den digitalen Verkaufskanal zum Kunden fit gemacht.

"Diejenigen, die sich in dieses Wagnis gestürzt haben, wissen um die dicken Bretter, die dabei gebohrt werden. Greifen sie doch tief in Organisationsstrukturen, in Prozesse und Abläufe – von der Fertigung bis zu After-Sales – ein und stellen ihre Firma teilweise auf den Kopf. Dieses Wagnis, die Leistung dahinter also, verdient unseren Respekt", so Parent.

So wurde bewertet
Ähnlich wie in den vergangenen Auflagen des Wettbewerbs wurden knapp einhundert Kataloge eingereicht und in einem mehrstufigen Verfahren von einem Expertenteam von TANNER nach mehr als 150 Einzelkriterien analysiert. Dabei wurden die Bereiche Produktsuche, Produktauswahl, Bestellung und Gestaltung betrachtet.

Für die Bewertung der Druckqualität zeichnete die Edelmann Leaflet Solutions GmbH Lindauer Druckerei verantwortlich. Auf Basis eines Punktesystems wurden die Shortlists der für den Gesamtsieg in Frage kommenden Einreichungen ermittelt.

Die Kataloge, die es auf diese Shortlists geschafft hatten, wurden 13 Jurorinnen und Juroren zur Bewertung und Diskussion vorgelegt. Die unabhängige Jury setzt sich zusammen aus Marketingexperten der Industrie und des Dienstleistungssektors, aus Vertretern von Forschung und Lehre sowie aus der Druckindustrie.

Alle Preisträger von "INKA – Der Wettbewerb" 2011 stellen wir in unserer ABZ-Sonderausgabe zu "INKA" vor.Erfahren Sie außerdem, wie die Jury ihre Entscheidung begründet.

Zu den Preisträgern

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