„Das Stärken-Schwächen-Profil bietet echten Mehrwert!“ – Mario Berkmann, Julius Blum GmbH, im Interview zum INKA-Wettbewerb 2016

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Mario Berkmann arbeitet bei der Julius Blum GmbH in Höchst, Vorarlberg, in der Abteilung Marketing Kommunikation Mediengestaltung. Dort verantwortet er die Erstellung des Produktkatalogs. Mir stand er Rede und Antwort, warum Blum bereits zahlreiche Male am „INKA“-Wettbewerb teilgenommen und welchen Nutzen er in der Teilnahme gesehen hat. Übrigens: Am 13. April werden die besten Kommunikationsmedien auf der „INKA“-Preisverleihung in Bregenz ausgezeichnet. Registrieren Sie sich jetzt!

Elena Bernert: Herr Berkmann, wie oft war die Julius Blum GmbH schon beim „INKA“-Wettbewerb dabei und nehmen Sie auch 2016 teil?

Mario Berkmann: Wir haben bei fast jedem INKA-Wettbewerb mitgemacht. 2016 sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Zum einen reichen wir den Katalog ein und erstmalig auch weitere Kommunikationsmedien. Gerade die Teilnahme am „INKA“ für die beste Produkt-Gesamtkommunikation ist in dieser Auflage für uns interessant. Wir wollten eigentlich schon mit dem letzten Katalog die Verbindung von Print und Online erreichen, aber da waren die Möglichkeiten der elektronischen Verbindung noch nicht ausgereift genug. Deshalb haben wir erst in diesem Katalog Print- und Online-Verknüpfungen konsequent ausgebaut und möchten diese bewerten lassen.

„Wir haben in den letzten Jahren viele Ergebnisse des Stärken-Schwächen-Profils umsetzen können.“

Sie haben bei jeder Teilnahme ein Stärken-Schwächen-Profil gewählt, bei dem Sie zusätzlich zu Ihrer Platzierung konkrete Verbesserungsvorschläge erhalten, beispielsweise zur Gestaltung, zur Struktur und zur Produktsuche in Ihren Medien. Was ist daran für Sie besonders interessant?

Für mich ist eine Teilnahme dann besonders ergiebig, wenn wir anschließend daraus erkennen, wo Verbesserungspotenzial besteht. Die reine Platzierung, also zu wissen, wir gehören zu den besten fünf, mag ja schön sein. Im Vordergrund steht für uns aber die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln. Das Stärken-Schwächen-Profil bietet dabei echten Mehrwert. Wir haben in den letzten Jahren viele Ergebnisse des Profils für Verbesserungen nutzen können. Beispielsweise haben wir unsere Navigation anhand der Erkenntnisse aus dem Wettbewerb überarbeitet. Diese war zu Beginn nicht durchgängig und schlüssig. Optimiert haben wir auch die Durchgängigkeit von Bestelltabellen sowie deren Aufbau und Funktion. Das war beim letzten Katalog teilweise noch inhomogen. Manches Feedback des Profils können wir allerdings aus strukturellen Gründen nicht umsetzen. Ein Beispiel sind hier die Anregungen zu einer anderen Darstellung der Produkte.

Sicher gab es auch Stärken, die Ihr Katalog von Beginn an mitgebracht hat. Können Sie hier welche nennen?

Ja, sicher gab es Stärken. Die Qualität der Darstellungen war durchgängig sehr hoch, seien es Grafiken, fotorealistische Darstellungen oder auch Fotografien. Außerdem war das Zubehör zu den Produkten sehr schlüssig dargestellt. Man erkennt jederzeit gut, welches Zubehör es gibt, und wird im Katalog systematisch zur Beschreibung und Bestellung des Zubehörs geführt.

Wie gehen Sie mit den Wettbewerbsergebnissen um?

Wir analysieren intern, was von den Ergebnissen gut umsetzbar ist und wo vielleicht Probleme auftauchen. Verbesserungen, bei denen wir keine anderen Abteilungen brauchen, setzen wir in der Regel direkt um. Für manches holen wir dann auch andere Abteilungen mit ins Boot und bearbeiten die Ergebnisse gemeinsam. Änderungen stellen natürlich alle vor neue Herausforderungen und bringen einen gewissen Aufwand mit sich. Abhängig vom Terminplan, nach dem unsere Kommunikationsmedien erscheinen, entscheiden wir, was wann umgesetzt wird.

Mario Berkmann von der Julius Blum GmbH

Mario Berkmann von der Julius Blum GmbH

„Ganz ohne Print wird es die nächsten fünf bis zehn Jahre nicht gehen.“

Möchten wir noch einen Ausblick in die Zukunft der Produktkommunikation wagen? Was passiert mit Print?

Ich glaube, Print bleibt. Der Anteil der elektronischen Medien wird sicher größer werden und auch die Vernetzung wird noch enger, aber ganz ohne Print wird es die nächsten fünf bis zehn Jahre nicht gehen. Die aktuelle Herausforderung ist eher, die Anwender im richtigen Moment und an der richtigen Stelle von den Print- zu den Online-Informationen zu leiten und umgekehrt. Im Prinzip ist das die Navigation. Der aktuelle Katalog ist also unser Versuch, diese neue Navigation zu gestalten.

Dann wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg für den „INKA“-Wettbewerb! Herzlichen Dank für das Interview.

Bildquellen

  • Mario Berkmann, Julius Blum GmbH: Julius Blum GmbH
  • INKA-Keyvisual: Fotolia_Ralf Kollmann
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