15. TANNER Hochschulwettbewerb: Mal ein ganz anderer Arbeitstag

Am Mittwoch, den 3. Mai fand der 15. TANNER-Hochschulwettbewerb statt. Nach drei Jahren Pause aufgrund der Corona-Pandemie stand endlich der Mitmachwettbewerb wieder auf dem Programm.

Vorbereitungsphase mit ein bisschen Nervenkitzel

Gleich um acht Uhr in der Früh ging es los zum Festspielhaus nach Bregenz. Das Auto hatten wir schon einen Tag vorher gepackt, sodass wir direkt los konnten. Achja, wir, das waren Elena, Sandy und ich vom Marketing und Robert, unser Kameramann. Am Festspielhaus wurden wir von dem dort Verantwortlichen freundlich empfangen. Er zeigte uns alle Räumlichkeiten, unter anderem den tollen Raum für die Jurysitzung mit Blick auf die Seebühne. 

Nachdem wir das Auto ausgeräumt hatten, ging es los mit dekorieren. Das hatten wir aber schnell erledigt und schon waren wir fast startklar für den Hochschulwettbewerb. Eins fehlte noch: der Porsche. Hierbei haben wir alle kurz geschwitzt! Denn die Tür, durch die der Porsche durchgefahren werden musste, war ganz schön eng. Rechts und links waren nur wenige Zentimeter Platz. Aber das Zittern hatte sich gelohnt. Der Porsche Taycan war eine richtige Attraktion. Nun waren alle Vorbereitungen gemacht.

Die Location unter der Lupe

Um viertel vor elf kamen die Jurymitglieder an, um sich ein erstes Mal austauschen zu können. Die Studentinnen kamen erst kurz vor dem Mittagsimbiss. Hier konnte ich mich das erstes Mal mit den Studentinnen unterhalten. Die meisten Teilnehmerinnen kannten sich schon von der Werksführung bei Porsche im März. Ich habe direkt gespürt, dass sie sich untereinander sehr gut verstehen.  

Ein Highlight an diesem Tag war für uns alle die Führung durch das Festspielhaus. Es war sehr interessant zu sehen, was hinter den Kulissen abläuft und was die Sängerinnen und Sänger auf dieser besonderen Bühne leisten müssen. Am Ende bekamen wir sogar die Möglichkeit, selbst auf die Seebühne zu gehen.

Los geht’s mit der Jurysitzung

Nach der Führung ging es auch schon los mit den ersten Vorträgen. So langsam spürte man die leichte Anspannung bei den Teilnehmerinnen, aber auch die Freude, endlich ihre Konzepte vorstellen zu dürfen.

Während die einen der Jury ihre Ausarbeitungen präsentierten, wurden die anderen von Sandy, Robert und mir interviewt. Die meisten Studentinnen waren zwar sichtlich aufgeregt, alle antworteten aber sehr ausführlich auf die Fragen von Sandy.  Die Interviews spürte ich auch in meinen Armen, denn ich hatte die Aufgabe, die Tonangel mit dem Mikrofon zu halten. Erstaunlicherweise hatte ich keinen Muskelkater am nächsten Tag.

Große Freude bei der Siegerehrung

Als die Vorträge und die Interviews durch waren, bauten wir die Location um. Die Preisverleihung fand im Restaurant des Festspielhauses nebenan statt. Vor der offiziellen Verleihung gab es im Lokal leckeres Essen. Danach erfuhren wir nun endlich, wer es aufs Treppchen geschafft hatte.

Das Team aus Aalen konnte die Jury mit einem detailliert ausgearbeiteten Konzept am meisten überzeugen. Die Erstplatzierten durften allen Anwesenden ihren Vortrag noch einmal präsentieren. Die beiden Gewinnerinnen erhielten als Preis unter anderem ein Pilot-Training mit einem Porsche am Hockenheimring. Umso erstaunlicher, dass bei diesem Gewinn nur Mädels am diesjährigen Hochschulwettbewerb teilgenommen hatten!

Und noch eine Überraschung gab es: Der dritte Platz fiel dieses Jahr aus. Denn die Jury hat sich entschieden, gleich zwei Teams, das aus Pforzheim und eins aus Karlsruhe, mit dem zweiten Platz zu ehren. Natürlich mussten sich die Teams das Preisgeld nicht teilen. Da war die Freude richtig groß. Die vielen strahlenden Gesichter waren wirklich ein toller Abschluss für diesen Tag.

Es freut mich sehr, dass ich in meiner kurzen Zeit als Praktikantin bei TANNER, dieses interessante und tolle Event des Hochschulwettbewerbes miterleben durfte.

Es war ein megaschöner Tag.