Auf der Suche nach dem TANNER-Nachwuchs

Gleise

Am 28. Februar waren wir TANNER-Azubis, wie auch in den Jahren zuvor, auf der Lehrstellenbörse „Fit for Job“ in Lindau. Hier suchten wir nach unseren potenziellen Nachfolgern, brachten Jugendlichen unsere Ausbildungsgänge näher und erklärten gleichzeitig den Eltern, die manchmal täglich am Parkhaus der Denkfabrik vorbeifahren, was TANNER eigentlich macht.

Das bedeutete für Timo Jungblut, Melanie Dorsch, Janik Bohrisch und mich – sowie für Sabine Lorenz aus dem Recruiting – am Samstag viel zu früh aufstehen zu müssen. Denn bereits gegen 08:00 Uhr packten wir die Sachen in die Autos und fuhren los zum Berufsschulzentrum in Lindau.

Interessierte Eltern und schüchterne Schüler

Den Stand hatten wir relativ fix aufgebaut und so konnten wir der wichtigsten Morgenbeschäftigung nachgehen: Der Suche nach dem Kaffeestand.

Gestärkt vom Kaffee und vom Obst des „Lidl“-Stands nebenan gingen wir noch einmal den Tagesablauf durch. Punkt 10:00 Uhr kamen dann auch schon die ersten, noch etwas müden, Schüler auf uns zu und fragten nach unseren Ausbildungsberufen. Teilweise kamen auch Eltern an unseren Stand und gaben ihren Kindern den Anstoß, sich bei uns zu informieren: „Nun trau dich doch und frag einmal, wie es mit Lehrstellen und Praktika bei denen aussieht!“

Aber manche Schüler trauten sich dann doch nicht und blieben stumm vor unserem Stand stehen. Kam dann doch eine Frage, war das wie Weihnachten – man freute sich einfach wahnsinnig über das Interesse. Wenn keine direkten Fragen kamen, war das aber auch kein Problem. Wir erzählten dann ein wenig über unsere Ausbildungsberufe, unsere Tagesabläufe, über die Berufsschule und Ausbildungsinhalte.

Ich selbst habe TANNER auch über die Lehrstellenbörse kennen gelernt und kann mir gut vorstellen, dass ich damals auf meine Gesprächspartnerin genauso nervös gewirkt habe, wie die Schüler, mit denen ich nun selbst sprach.

Ausbildung beim Dienstleister für Technische Dokumentation

Die meisten Jugendlichen, die mit mir gesprochen haben, interessierten sich für die Ausbildung zum Mediengestalter und hatten teilweise eher fantasievolle Vorstellungen von der Arbeit.  Als Dienstleister für Technische Dokumentation steht bei unserer täglichen Arbeit Technik im Vordergrund. Wer sich mit diesem Thema  nicht auseinandersetzen möchte, ist bei uns falsch. (In meinem ersten Blogbeitrag erfahrt Ihr mehr über meine Ausbildung zur Mediengestalterin bei TANNER.)

Viele Standbesucherinnen und -besuchern haten wirklich sehr viel Potenzial und Interesse mitgebracht. Bei denen hoffe ich sehr, dass sie sich bei uns bewerben.

Natürlich gab es auch die altbekannten M&M-Jäger. Schon von Weitem hörten wir dann die Grüppchen von Jugendlichen rufen: „Schaut da vorne, da gibt es M&M!“ Auch unsere TANNER-Tüten waren sehr beliebt. Sie sind groß, es passen viele Flyer rein und sie enthalten meist auch ein Päckchen M&M. Schon bald waren zu unserer Freude auf der Messe lauter gelbe Tüten unterwegs und unser TANNER-Gelb war überall in der Menge zu sehen.

Für uns Auszubildende war die Lehrstellenbörse eine nette Abwechslung zum Arbeitsalltag und natürlich waren auch wir nicht abgeneigt gegenüber den Give-Aways von anderen Ausstellern. So zählten zu meiner Tagesbeute ein Päckchen selbstgemachter Nudeln, ein Schlüsselanhänger mit integriertem Meterstab, eine Quietsche-Ente im Kochoutfit und Apfelchips.

Bildquellen

  • Schienen Kreuzung: Shutterstock_hxdyl

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