Fragen rund um den TANNER-Hochschulwettbewerb

Boschhaus

Jedes Jahr melden sich 30 bis 40 Studierende zur Teilnahme am TANNER-Hochschulwettbewerb für Technische Dokumentation an. Als Projektleiterin betreue ich den Hochschulwettbewerb bereits im zweiten Jahr und beantworte in diesem Blog-Beitrag die häufigsten Fragen der Studierenden. Die TANNER AG richtet den Hochschulwettbewerb aus und stellt jährlich eine Aufgabe aus dem Umfeld der Technischen Kommunikation an die Studierenden, zusammen mit einem Partnerunternehmen aus der Industrie. Neben unserem diesjährigen Partner Bosch Thermotechnik waren das in den letzten Jahren namhafte Firmen wie CLAAS Saulgau, Krones oder die MTU Friedrichshafen, eine Tognum-Tochtergesellschaft (heute Rolls-Royce Power Systems).

Wie melde ich mich an?

Am schnellsten geht das über das Anmeldeformular auf der Webseite des Hochschulwettbewerbs. Darin fragen wir alle wichtigen Daten ab und stellen damit sicher, dass wir alle Daten von Ihnen haben, die für den weiteren Wettbewerbsverlauf relevant sind. Sonst ist auch eine Anmeldung per Telefon oder Mail möglich. Das kann ganz praktisch sein, wenn noch irgendwas unklar ist. Beispielsweise, wie groß das Team sein darf. Kleiner Tipp dazu: Anmeldungen sind nur in Teams möglich, das heißt, Ihr Team muss mindestens aus zwei, darf aber höchstens aus vier Personen bestehen. Nachmeldungen von Team-Mitgliedern sind möglich.

Was mache ich bei thematischen Fragen während der dreimonatigen Bearbeitungsphase der Aufgabe?

Erst einmal, mich einfach fragen! Dadurch merke ich, dass sich ein Team mit den Hintergründen der Aufgabe beschäftigt. Fragen können für alle Teams nützlich sein. Ich erfahre dadurch zum Beispiel, dass noch weitere Informationen für die Bearbeitung der Aufgabe nötig sind, wie vielleicht das Corporate-Design-Manual des Industriepartners. Manche Infos, wie ein CD-Manual, stellen wir dann nachträglich allen Teams zur Verfügung. Andere Fragen verdeutlichen hingegen, wie sehr ein Team in der Bearbeitung in die Tiefe geht. In diesen Fällen stellen wir die gewünschte Info dann auch nur explizit dem fragenden Team zur Verfügung.

Wie läuft die Jurysitzung ab?

Am Tag der Jurysitzung trifft sich die Jury bereits morgens – noch ohne Studierende. Die Jury bereitet sich auf die Präsentationen am Nachmittag vor, indem sie alle eingereichten Beiträge durchgeht. Mittags lernen sich Jurymitglieder und Studierende (und natürlich die Organisatoren von TANNER) kennen beim gemeinsamen Snackbuffet. Anschließend folgt das Nachmittagsprogramm. In Gruppen aus mehreren Teams durchlaufen die Studierenden verschiedene Stationen. Die Teams aus einer Gruppe präsentieren nacheinander vor der Jury ihre Lösung. Hier ist die Aufregung am größten. Die Jury nimmt sich für jedes Team insgesamt 20 Minuten Zeit. Die ersten zehn Minuten präsentieren die Teams ihre Lösung der Aufgabe – ganz im eigenen Stil und ohne Vorgaben. In der zweiten Hälfte unterhält sich die Jury mit den Studierenden und stellt Fragen zur Idee, zur Umsetzung und zur Herangehensweise. Das Ganze findet in einer entspannten Atmosphäre statt. Zeitgleich erhalten die anderen Gruppen einen Einblick in das Unternehmen TANNER und es gibt ein kleines Profi-Fotoshooting mit jedem Team. Diese Bilder können alle dann im Anschluss auf dem Flickr-Kanal von TANNER  herunterladen. Eindrücke bietet auch unser kleiner Film über den letztjährigen Hochschulwettbewerb:

Was erwartet uns bei der Preisverleihung?

Im Anschluss an die Jurysitzung gibt es abends Zeit, um sich im Hotel frisch zu machen (in dieser Zeit entscheidet die Jury übrigens über die Platzierung der Teams). Dann geht es per Shuttle-Bus zum jeweiligen Veranstaltungsort der Preisverleihung. Im Jahr 2015 ist der Veranstaltungsort wieder das österreichische Schwarzenberg im Bregenzerwald. Nach einem gemeinsamen Abendessen erfahren die Teams schließlich, wer dieses Jahr gewonnen hat und das Siegerteam darf seine Aufgabenlösung allen auf der Bühne vorstellen – und sich natürlich über seinen Preis freuen! Anschließend folgt ein lockerer Ausklang, bei dem sich die Studierenden untereinander austauschen und die Jurymitglieder sowie Vertreter aus Industrie und Wirtschaft besser kennen lernen. Am Abend sind auch schon viele Besucher des DOKU-FORUM zu Gast, das am Tag danach stattfindet. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Sowohl auf der Preisverleihung als auch beim darauf folgenden DOKU-FORUM lässt es sich bereits gut netzwerken für das spätere Berufsleben.

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